Zeitreise und Schleusentour

Geschrieben von Detlef Stöcker

Liepe am Finowkanal

Der Finowkanal wird in unseren Tagen ausschließlich für die Freizeitschifffahrt unterhalten und führt Natur- und Technikbegeisterte durch ein erstaunliches Revier, in dem sich Schifferromantik noch erleben lässt.

1620 fuhr das erste Schiff über den Finowkanal von der Havel in Richtung Oder, doch in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges verfiel der Kanal und geriet in Vergessenheit, bis er unter Friedrich dem Großen neu ausgebaut wurde. Bei den Bauarbeiten stießen die Arbeiter in der Mitte des 18. Jahrhunderts auf Schleusenreste und erkannten daraus, dass an dieser Stelle schon einmal ein Kanal bestanden haben muss.

Die älteste Schleuse Deutschlands, die Stadtschleuse Eberswalde von 1831, wurde im Jahr 2000 rekonstruiert und auch in den nächsten Jahren wird die Sanierung und Instandhaltung des Finowkanals noch einige Sperrungen nach sich ziehen. Es ist daher ratsam, sich vor Reiseantritt über die durchgängige Schiffbarkeit zu informieren. Für eine Bereisung des Finowkanals ist die Anmeldung beim Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde, Außenstelle Finowfurt erforderlich. Die Schleusen sind in den Sommermonaten von 9 bis 17 Uhr besetzt. Für die Bereisung des Finowkanals sollte man sich zwei, besser drei Tage Zeit nehmen, damit man nicht unter zu großem Zeitdruck von einer Schleuse zur anderen hetzt. Bei einer Dreitagestour bleibt auch genügend Zeit, für ausführliche Landgänge durch die am Kanal liegenden Orte.

Der Finowkanal

wird in unseren Tagen ausschließlich für die Freizeitschifffahrt un- terhalten und führt Natur- und Technikbegeisterte durch ein erstaunliches Revier, in dem sich Schifferromantik noch erleben lässt. 1620 fuhr das erste Schiff über den Finowkanal von der Havel in Richtung Oder, doch in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges verfiel der Kanal und geriet in Vergessenheit, bis er unter Friedrich dem Großen neu ausgebaut wurde. Bei den Bauarbeiten stießen die Arbeiter in der Mitte des 18. Jahrhunderts auf Schleusenreste und erkannten daraus, dass an dieser Stelle schon einmal ein Kanal bestanden haben muss.

Die älteste Schleuse Deutschlands, die Stadtschleuse Eberswalde von 1831, wurde im Jahr 2000 rekonstruiert und auch in den nächsten Jahren wird die Sanierung und Instandhaltung des Finowkanals noch einige Sperrungen nach sich ziehen. Es ist daher ratsam, sich vor Reiseantritt über die durchgängige Schiffbarkeit zu informieren. Für eine Bereisung des Finowkanals ist die Anmeldung beim Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde, Außenstelle Finowfurt erforderlich. Die Schleusen sind in den Sommermonaten von 9 bis 17 Uhr besetzt. Für die Bereisung des Finowkanals sollte man sich zwei, besser drei Tage Zeit nehmen, damit man nicht unter zu großem Zeitdruck von einer Schleuse zur anderen hetzt. Bei einer Dreitagestour bleibt auch genügend Zeit, für ausführliche Landgänge durch die am Kanal liegenden Orte.

Lesen Sie weiter in der Ausgabe 2006