Woldegk: Im Schatten der Flügel

Geschrieben von Sebastian Kühl

 

Je nach Windverhältnissen muss der Müller die Flügel der Museumsmühle täglich bespannen.

Foto: Sebastian Kühl

Woldegk liebt seine Windmühlen und ist weithin für sie bekannt. Aber die Stadt bietet mit ihrer Landschaft, Architektur und Festkultur für jeden etwas.

Die Stadt am Rande der Mecklenburgischen Seenplatte blickt auf eine über 750-jährige wechselvolle Geschichte zurück. Entstanden auf den Resten einer slawischen Burganlage, wurde die Stadt später als ein Oval mit einem Durchmesser von etwa 400 Metern angelegt. Das gitterförmige Straßennetz ist noch heute an einigen Stellen erkennbar. Auch Reste der einstigen Stadtummauerung sind noch erhalten. Die ältesten Teile stammen aus dem Jahr 1304. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten zeigt sich die eindrucksvolle Stadtmauer heute wieder in altem Glanz.

Sieben Jahrhunderte haben viele Narben in der kleinen Stadt hinterlassen. In den letzten Jahren wurden diese Narben teilweise wieder geheilt, Erhaltenswertes geschützt und die historische Struktur Woldegks bei Neubauten berücksichtigt. Das gilt besonders für die Windmühlen, denen der ganze Stolz der Bewohner gilt.

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